Durchgezockt: Call of Duty – World at War

Schon durch, für meine Verhältnisse sogar mal richtig aktuell:

Call of Duty – World at War – gespielt auf Xbox360 SterneSterneSterneSterneSterne


 
Call of Duty, gibt’s da viel zu sagen? Ja und nein… es ist halt Call of Duty, ABER diesmal wieder von Treyarch (die bereits Teil drei fabriziert hatten) UND… nach dem erfrischenden Ausflug in die moderne Kriegsführung geht es wieder zurück in den zweiten Weltkrieg.

Viele waren vorab gar nicht davon begeistert und sind es immer noch nicht.  Meiner Meinung nach war das wirklich ein Rückschritt (im wahrsten Sinne des Wortes), nur längst nicht so schlimm wie angenommen. Nach kurzer Zeit ist man wieder im typischen Call of Duty-Feeling, die Story zieht einen mit… nur hier halt doch nicht so sehr wie im vierten Teil.

Die Storyline ist wieder zweigeteilt, zum einen spielt man auf russischer Seite die Befreiung Europas, der andere Strang behandelt den Pazifikkrieg aus Sicht des Marineinfanteristen Miller.

Auch in diesem Teil ist man eigentlich nie alleine unterwegs. Interessant für einige vielleicht in dem Zusammenhang: Die begleitenden Charaktere Sergeant Roebuck und der sowjetische Offizier Reznov werden in der englischen Originalfassung von bekannten Hollywoodgrössen synchronisiert. Kiefer Sutherland spricht hierbei den US-Soldaten, Gary Oldman das sowjetische Pendant.
Ein wenig Abwechslung bringen Missionen, in denen man einen Panzer steuern darf, und, ähnlich wie in Teil vier, als Bordschütze in einem Flugzeug fungiert.

Die Grafik ist wie schon im vorhergegangenen Teil nahezu über jeden Teil erhaben, die Steuerung hat sich auch nicht geändert und ist schnell eingängig.

Der klassische Multiplayer-Part ist dem Vorgänger ebenbürtig, neu hinzugekommen sind einige Perks, sowie die Möglichkeit auch Panzer zu benutzen.
Ganz neu hingegen ist die Möglichkeit, das Spiel in nahezu allen Story-Missionen im Vier-Spieler-Coop-Modus zu spielen. Dies geht per Split-Screen, im LAN und natürlich online. Mich konnte dieser Modus aber nicht ganz überzeugen, teilweise ging es doch etwas chaotisch zu.

Insgesamt bleibt zu sagen, es kommt nicht ganz an Modern Warfare heran, allerdings nur in Bezug auf das Setting und die Storyline. Technisch und vom Handling her ist das Spiel einwandfrei.

keine Kommentare bisher

Leave a Reply

(erforderlich)

(erforderlich)